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Löwen, Affen und exotische Schmetterlinge im Emsland!

Freitag, 11. Februar 2011

Das Emsland ist bekannt für seine schöne Natur und die angenehme Gelassenheit seiner Einheimischen. Die meisten Urlauber, die sich für einen Trip ins Emsland entscheiden, machen vor Antritt der Reise gar keinen genauen Plan, sondern fahren einfach los und überlegen sich ganz spontan, welche Emsland-Highlights sie sich ansehen wollen.
Ein Ausflugsziel, das sich bei Emsland-Urlaubern seit vielen Jahren enormer Beliebtheit erfreut und auch nach dem xten Besuch ganz bestimmt nicht langweilig wird, ist der Zoo in Emmen. Nur einen Katzensprung hinter der niederländischen Grenze befindet sich dieser moderne Zoo, der seine Besucher auf die fünf Kontinente unserer Erde entführt.
In den verschiedenen Erlebniswelten bekommen die Zoobewohner eine täuschend echte Umgebung geboten und die Tiere können sich in ihren Gehegen richtig wohlfühlen. Denn für dicke Schreiben und Gitterstäbe, so wie man sie aus alten Zoos kennt, ist im Zoo in Emmen kein Platz! Stattdessen werden Gräben eingesetzt, um die Zoobesucher und von den tierischen Bewohnern des Zoos zu trennen und so die Sicherheit auf beiden Seiten sicherzustellen. Dass die Tiere sich heimisch fühlen sieht man ihnen an, denn die Art wie sie sich in den Gehegen bewegen, ist völlig natürlich und entspannt. Eine noch deutlichere Sprache sprechen aber die vielen Tierbabys, die Jahr für Jahr im Emmener Zoo das Licht der Welt erblicken. Gerade bei seltenen und exotischen Tierarten haben die meisten Zoo extreme Probleme bei der Zucht, da sich ein Tier nur dann vermehrt, wenn es sich auch wirklich wohl und sicher fühlt. Das tun die Tiere im Zoo in Emmen und pflanzen sich munter fort. Die Elefantenherde aus Asien besteht mittlerweile schon aus drei Generationen und die Pinguine des Zoos haben sich so fleißig um Nachschub gekümmert, dass sie inzwischen zu Europas größter Pinguin-Gruppe ihrer Art geworden sind. Bedenken, dass ein Zoobesuch womöglich nicht artgerechte Tierhaltung unterstützen könnte, braucht man in diesem Zoo also gewiss nicht zu haben.
Ein Besuch im Zoo in Emmen lohnt sich also immer. Und das nicht nur im Sommer, denn dank der großen Allwetteranlage, kann man die Tiere auch bestaunen, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist.

Museumseisenbahn Hasetal im schönen Haselünne

Freitag, 20. August 2010

Böse Zungen behaupten, im Emsland gäbe es nicht viel zu sehen und outen sich so postwendend als unwissend. Denn im Emsland gibt es jede Menge kleine aber feine Besonderheiten, deren besonderer Charme sie so einzigartig und daher zu touristischen Geheimtipps macht. Das Städtchen Haselünne ist ein prima Beispiel für dieses Emsland-Phänomen. Wer nämlich ins Emsland fährt und dabei einen Halt in Haselünne macht, der sollte unbedingt eine Fahrt mit der Museumseisenbahn machen und sich so in lange vergangene Zeit zurück versetzen lassen.
Bereits im 19. Jahrhundert, genau genommen am 17. Oktober des Jahres 1894 wurde die damals topmoderne Bahnstrecke zwischen Meppen und Haselünne eröffnet. Knappe 10 Jahre später wurde sie verlängert, so dass die begeisterten Bahnfahrer nun auch bis nach Herzlake gelangen konnten. Weitere fünf Jahre später wurde ein Anschluss an Lewinghausen geschaffen, von wo aus man schließlich in die Oldenburgischen Staatseisenbahnen (GOE) umsteigen konnte.
Damals war der Luxus einer solchen Bahn für die Bewohner von Haselünne phänomenal, heute würden wir über den mangelnden Komfort die Nase rümpfen. Wer dennoch einen Blick zurück werfen möchte und in die Atmosphäre des Bahn fahrens in vergangener Zeit hinein schnuppern möchte, der bekommt bei den Eisenbahnfreunden Hasetal e.V. eine prima Chance dazu. Steigen Sie ein in die Museumseisenbahn und tuckern Sie im Schneckentempo durchs Hasetal. Gemächlich, wie es sich für eine Bimmelbahn aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts gehört, reisen Sie zwischen Quakenbrück und Meppen und haben viel Zeit, die schöne Umgebung zu genießen. Natürlich können Sie stattdessen auch erstmal die spannende historische Bahn in Augenschein nehmen: Die Dampflok des Typs Bismark steuert beispielsweise steil auf ihren neunzigsten Geburtstag zu, da sie bereits 1922 in Kassel gebaut wurde. Aber die drei Güterwagen und der Packwagen sind natürlich ebenso interessant und auch die vier Personenwagen versprühen den Charme alter Kleinbahnen, dem sich auf Dauer niemand entziehen kann.